In diesem Jahr feierte der Seglerverein Malente – Germsmühlen e.V. seinen 100 Geburtstag!
Dazu möchten im Voraus des Berichtes alle Seggerlingsegler gratulieren und sich für die vielen tollen Regatten die wir hier durchführen konnten recht herzlich bedanken! Sowohl die Wettfahrtleitungen, die emsige Landcrew, der Vorstand und die Mitglieder haben uns immer tatkräftig unterstützt und umsorgt. Wir haben uns immer bei euch wohlgefühlt!
Wir wünschen euch auch für die nächsten Jahre eine erfolgreiche Arbeit und eine frohe gemeinsame Zukunft.
Am Freitag und Samstag sollte gesegelt werden. Die Wetterberichte hatten kein gutes Wetter vorhergesagt. Am Freitag zwar kein Regen, aber Wind mit starken Böen und für Samstag war Starkregen mit Wind von 8 Bft angesagt. Der Segeloptimismus war nicht sehr hoch, aber alle haben sich auf das verlängerte Wochenende in Malente gefreut.
Susanne hat im Voraus eine WhatsApp Gruppe erstellt, in der sich 19 Leute eingetragen haben. Im Laufe des Nachmittags und frühen abends am Donnerstag trafen dann auch alle Seggerlinge mit ihren Besatzungen und Begleitern im Verein ein. Das Wetter war herrlich: Sonne, Wind um die 2 Stärken, kaum Welle. Die ersten 3 Segler waren dann auch schon mal eine Runde auf dem Kellersee segeln. Sie mussten dann aber abbrechen, weil 19:00 Uhr nahte. Traditionell wird dann der Begrüßungsabend beim Griechen gefeiert. Danke für die Organisation und Reservierung!
Es war wieder ein schöner Abend. Erlebnisse wurden ausgetauscht, viel gelacht und natürlich über das kommende Wetter diskutiert.
Am 03. Oktober unserem ersten Wettkampftag war das Wetter gar nicht so schlecht: Blauer Himmel mit weißen Wölkchen, Wind um die 3 Bft. mit Winddrehern und Böen (max.5 Bft.)und die Temperatur kletterte auf 16/17 °C. Günther – unser erfahrener Wettfahrtleiter der SVMG hatte vorsorglich die geplanten Wettfahrten von jeweils 2 am Tag auf 3 für den Freitag und 1 für Samstag in der Segelanweisung geändert.
Peter und Ben waren noch skeptisch und riggten ihre Boote im Windschatten der Halle auf.
Pünktlich wurde die Steuerleutebesprechung durchgeführt. Günther hat alle im Namen des SVMG herzlich begrüßt und Informationen zum Ablauf gegeben. Danach ging es rauf aufs Wasser zum Einsegeln. Die Regattastrecke war nicht weit vom Verein entfernt, so dass die Zuschauer eine gute Sicht auf das Geschehen hatten und mit Kamera und Handy Fotos machen konnten. Danke für die Bilder von Kerstin, Ina und Volker!
Zu den Wettfahrten sind alle gemeldeten Boote angetreten. Der Wind wurde dann doch für den einen oder anderen zu böig, so dass es zu einigen Kenterungen kam.
Peter, Ben, Dirk und ich teilten uns in den 3 Wettfahrten jeweils die Plätze 1-3. Wir vier lagen eng beieinander, so dass es für die letzte Fahrt am Samstag schon erste Überlegungen und Rechnungen gab. Diese wurden dann abends im Bootshaus bei gutem Essen und Trinken fortgeführt. Wir haben uns gefreut, das Silke, die gesundheitlich angeschlagen war, noch zu uns in die Gaststätte am Dieksee gekommen ist und mit uns den Abend verbracht hat. Und natürlich spielten die schlechten Wettervoraussagen wieder eine große Rolle in den Gesprächen. Ab und zu zogen jetzt auch schon ein paar dunkle Wolken vorbei. Es sind aber alle wieder trocken in Ihre Unterkünfte gekommen.
Peter und Ben haben ihrem Camping-Klappi in die Halle gezogen und so das gute Teil trocken halten können.
Das „Unwetter“ fiel in die Nacht. Es regnete immer wieder stärker und der Wind war nachts wohl auch kräfiger. Das blieb auch so bis nach dem Frühstück. Der Regen wurde weniger und der Wind flaute ab. Zur letzten Wettfahrt sind dann 4 Segler nicht mehr angetreten . Dirk konnte sich nur noch
auf den 3. Platz verbessern und war damit wenig motiviert. Deshalb ist er an diesem Tag mit auf das Start- und Zielboot gestiegen und hat die Wettfahrtleitung unterstützt.
Würde ich die letzte Wettfahrt gewinnen, wäre ich Sieger und nicht Dritter. Peter und Ben hatten einen Plan, wie sie mich davon abbringen wollten. Leider war mein Start nicht so gut, so daß ich kurz hinter Peter war. Beide Konkurrenten sind gut gesegelt. Egal auf welcher Seite ich war, wurde ich vom jeweils Führenden abgedeckt. Nachdem ich etwas abgefallen war (Dreieck- Up and Down- Dreieck) haben sie sich gegenseitig „bekämpft“. Auf dem letzten Vorwindkurs bin ich dann wieder dicht bei Peter gesegelt, habe ihn oder Ben aber nicht mehr einholen können. Glückwunsch den beiden!
Mittlerweile war der Regen weg, der blaue Himmel zeigte sich und wir bemerkten, das der Wind schwächer war als am Vortag. Einige haben das noch ausgenutzt und sind noch ein bisschen gesegelt. Ben ist zur Tonne 1 gesegelt, hat die Gewichte in sein Boot geladen und die Tonne in den Hafen geschleppt. Alle Achtung!
Im Verein wurden wir mit Würsten, Gegrilltem, Salaten, Brot, Kaffee, Kuchen und Getränken empfangen. Besonders lecker war der Nachtisch mit Crepes und verschiedenen (Schuss-) Belägen.
Nach der Siegerehrung durften wir im Vereinshaus bleiben. Wir haben uns den Livestream der Sail GP und Fotos über Beamer angesehen. Danach sind viele zum Spielen oder Schnacken übergegangen. Abends hat Nele dann Geld eingesammelt und eine Pizzabestellung aufgegeben. Auch das war sehr lecker.
Noch ein paar Fotos und die Ergebnisse:
Der Contender war Schiriboot und Leiter des Protestkomitees
p.s. Leider hat mein Auto zwischen Malente und Eutin zu starke Rauchzeichen gegeben, so dass uns letztendlich der ADAC nach Hause gefahren hat.
Weitere Impressionen beim SVMG
