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Wegen technischer Probleme bei "ranglisten.net" können keine Regatten angelegt werden und somit ist zur Zeit keine Ranglisten-Auswertung für 2026 möglich...
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- Marc GER 480
Saisonauftakt am Silbersee mit Kuchen, Kicker, Kegelbahn
Am 21. und 22. März fand am Silbersee bei Eberhard in der Pfalz wieder die erste Seggerling-Regatta der Saison statt. Bei der Neuauflage im letzten Jahr kam leider keine Ranglistenwertung zustande, da sich angesichts auflandiger 5-6 Bft. und 6 Grad Außentemperatur nur vier der acht angereisten Seggerlinge aufs Wasser trauten. Auch ich hatte seinerzeit gekniffen und konnte mich nun als Spätentschlossener zumindest teilweise rehabilitieren, denn durch den krankheitsbedingten Ausfall von Hartmut bedurfte es kurzfristig eines sechsten Teilnehmers zur Rettung des Ranglistenstatus.
Größter Anreiseheld war aber eindeutig Frank, der die rund 740 km von Waren nur für diese Regatta auf sich genommen hat und das in einem Rutsch mit nur kurzer Schlafpause im Auto. Fetter Respekt!
Die Regatta fand als „Einhand-Cup“ in Verbindung mit einer Ranglistenregatta für ILCA 6 und 7 statt. Die rund 25 ILCAs störten uns aber zunächst nicht weiter, denn sie slippten an einer anderen Stelle und auf dem See gab es dank separater Starts (mit den Seggerlingen als erster Startergruppe) keine Platzprobleme.
In diesem Jahr war der Wetter- und Windgott deutlich sanftmütiger gestimmt als 2025 und bescherte uns teilweise frühlingshafte Temperaturen mit materialschonenden 2-3 Bft.. Am Samstag kamen jedoch Sonne und vor allem Wind nur langsam in Gang und so schlichen wir zunächst ca. zwei Stunden ums Startschiff, um dann zurück zum Strand zu dümpeln. Den hatten inzwischen auch die ILCAs für sich entdeckt, so dass es dort mit einem Mal recht eng zuging. Und als die ersten schon ihre Boote abbauten, kam plötzlich doch noch eine frische Brise auf, also hieß es wieder Segel hoch, gegen den Wind ins Wasser slippen und zum Startschiff eilen. Dort ließ der Wind zwar schon wieder etwas nach, die Wettfahrtleiterin hatte die Rundenzahl dennoch etwas überambitioniert von 2 auf 3 erhöht. Egal, es gab einen Start und wir schafften mit Bahnverkürzung immerhin 1,5 Runden für einen ersten Lauf. Jörn ging erwartungsgemäß mit gebührendem Abstand vor Achim als erster durchs Ziel, dann wurde die übliche Reihenfolge etwas durchbrochen, weil Frank mich nach etwas verzögerter Startkreuz zwar fast noch eingeholt hätte, aber eben nur fast. Und auch im hinteren Drittel lagen Michael und Eberhard die gesamte Zeit eng zusammen, bis Eberhard als guter Gastgeber Michael den Vortritt ließ.
Abends ging es dann ins großzügige, aber leider nicht am Wasser gelegene Clubhaus des Kanu- und Segelclubs Frankenthal (KCF), wo neben einem sehr leckeren Abendessen auch noch ein Kicker-Turnier auf uns wartete. Clubpräsident Eberhard und ich versuchten wacker, die Seggerling-Ehre gegen die ILCA-Meute zu verteidigen, mussten uns aber recht bald der Übermacht ergeben und konnten uns wieder den anderen Seggerlingen sowie der Getränkeauswahl des Clubs widmen. Etwas speziell wurde es dann noch beim Nachtlager. Ich hatte meinen Schlafsack zuhause vergessen und wurde freundlicherweise von Eberhard mit zwei Decken und einem Platz in der clubeigenen Kegelbahn versorgt. Zur Auswahl hätten auch noch der Tischtennisraum, der Kraftraum, der Kickerraum und der Büroraum gestanden. Wie gesagt, das Clubhaus ist recht üppig dimensioniert und ausgestattet.
Der Sonntag begann um 8:00 Uhr mit einem reichhaltigen Frühstück, denn um 10 Uhr war schon der erste Start angesetzt und wir mussten ja noch zurück zum See. Dort lachte bei noch einstelligen Temperaturen bereits die Sonne und es wehte ein munteres Lüftchen aus Nordost. Also schnell die Boote aufgebaut, in die TroKos, ab aufs Wasser und zur Startline, wo es tatsächlich um 10 Uhr mit dem ersten Lauf losging. Gesegelt wurde ein Dreieck und ein Schenkel oder gemäß hipper Ausdrucksweise der Segelanweisungen: „Trapez Outerloop“. Die erste Wettfahrt litt noch etwas unter Windlöchern, die besonders auf den Vorwindstrecken Nervenstärke erforderten. Am Ende entsprach der Zieleinlauf grob den Erwartungen mit Jörn vor Achim, Frank, Marc, Michael und Eberhard, wobei das Feld recht eng zusammenblieb. Beim zweiten Lauf des Tages erwischte ich einen guten Start und die richtige Seite der Startkreuz, was Jörn natürlich nicht daran hinderte, mich noch an der Luvtonne einzufangen. Immerhin konnte ich mich ein wenig an ihn dranhängen und den Rest des Feldes auf Abstand halten und so einen zweiten Platz einfahren. Es folgten Achim, Frank, Michael und Eberhard. Der dritte Tageslauf endete dann wieder in der standesgemäßen Reihenfolge mit Jörn vor Achim vor Frank vor Marc, nur am Schluss tauschten Eberhard und Michael die Plätze. Somit stand beim letzten Lauf die Gesamtwertung eigentlich schon fest, bis auf die kleine, aber feine Frage, ob Frank oder ich es aufs Podium schaffen. Und es wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben, ob Frank auf der Kreuz wirklich langsamer war als ich oder schlicht keine Lust hatte, den Regattabericht zu schreiben…
Kein Geheimnis bleiben sollte jedenfalls die tolle Gastfreundschaft des KCF, der zur Siegerehrung noch ein sensationelles Kuchenbuffet auffuhr. Jörn zeigt dabei, dass er auch jenseits der Regattabahn zu übermenschlichen Höchstleistungen fähig ist, indem er in atemberaubender Geschwindigkeit nicht weniger als vier Tortenstücke vertilgte, wenn ich mich vor lauter Erstaunen nicht verzählt habe. Großer Dank gebührt schließlich Eberhard für seinen unermüdlichen Einsatz sowie die umsichtige Organisation und Betreuung! Das war ein sehr gelungener Saisonauftakt!
Marc (GER 480)
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- Martin GER 453
Was antwortet der Allgäuer auf die Frage: Wie war es denn? Wenn er wieder zuhause in der Heimat angekommen ist.
Vermutlich lautet es so: "Schee wars" und somit wäre kurz und knackig alles gesagt. Nun wüssten alle, es hat Ihm sehr gut gefallen und es gab keine Probleme.
Auf Nachfrage, was er denn so bei der Kulturkeule erlebt hat, kann man ihm dann das ein oder andere doch noch entlocken.
Dies könnte so sein:
Den Teilnehmern unserer ``Reisegruppe SÜD`` hat es wieder ausgesprochen sehr gut gefallen, auch Margret, obwohl sie am Sonntagmorgen, auf den Trick vom Thomas beim Durchzählen mit der Zahl 3 fürs Berichte schreiben reingefallen ist.
So passierte es, dass wir Kresser`s den Bericht schreiben dürfen. Aber dies fällt uns nicht schwer, denn Wolfram hat ein super Programm zusammengestellt und die Übernachtungsmöglichkeit "Sportschule Warnemünde"` war einfach genial.
Wolfram, Dir und deinen Helfern, an dieser Stelle nochmal ein ganz herzliches Dankeschön fürs Durchführen und Organisieren.
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- Admin
Wir gratulieren Jüs zu seinem 90. Geburtstag. Heute übergab unser Präsident Peter Knabe persölich das Geschenk der Seggerling Sailing Society an Jüs.
Ein Fotobuch mit Erinnerungen der fast 40 Jahre alten Seggerlinggeschichte. Dokumente und Bilder von 1988 bis heute.
Jüs hat sich sehr gefreut und lässt Dank und Grüße übermitteln.
Lieber Jüs, bleib uns noch lange erhalten!
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- Dirk GER 468
Liebe Leute, jetzt ist es schon soweit, dass man schreiben muss, obwohl man gar nicht Regatta gesegelt ist und nur ein paar Fotos gemacht hat...
Doch der Reihe nach:
Der Segel-Club Stevertalsperre in Haltern am See hatte uns bei seiner "Kehraus-Regatta" der OK-Jollen durch Vermittlung von Marc Werner mit aufgenommen. Der relativ späte Termin im Jahr passte sehr gut in unseren Regattakalender, da er noch nicht mit anderen Regatten belegt war.
In Erwartung solider herbstlicher Winde hatten 8 Seggerlinge gemeldet, tatsächlich waren am Ende 6 vor Ort, sodass eine Ranglistenregatta hätte gesegelt werden können. Wir wollten gerne dieses vielversprechende Revier einmal testen, um möglicherweise auch in Zukunft dort segeln zu können.
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- Frank GER 336
In diesem Jahr feierte der Seglerverein Malente – Germsmühlen e.V. seinen 100 Geburtstag!
Dazu möchten im Voraus des Berichtes alle Seggerlingsegler gratulieren und sich für die vielen tollen Regatten die wir hier durchführen konnten recht herzlich bedanken! Sowohl die Wettfahrtleitungen, die emsige Landcrew, der Vorstand und die Mitglieder haben uns immer tatkräftig unterstützt und umsorgt. Wir haben uns immer bei euch wohlgefühlt!
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- Patrick GER 450
Der Wetterbericht
Wie es wohl jedem so geht, wird schon Tage, wenn nicht Wochen vor der Regatta der Wetterbericht studiert. Auch wenn jedem klar ist, dass die Informationen, die man so im ganzen Internet findet, sich entweder widersprechen, oder sich vor der Regatta kurzfristig komplett ändern.
Nicht so an diesem Wochenende: schon eine Woche vor dem 3.10. war klar, dass es recht kalt würde – wie im Herbst auch zu erwarten – aber auch sehr windig. Und wider Erwarten änderte sich die Vorhersage nicht. Also sind wir voller Vorfreude am Freitag nach Breitenthal aufgebrochen, wobei einige der Segler schon donnerstags angereist sind, um den freien Freitag für ein Training vor Ort zu nutzen.
Während des Abendessens und weit darüber hinaus wurde weiterhin auf den Wetterbericht geschaut, der sich immer noch nicht ändern wollte und mittlerweile Wind mit bis zu 8bft vorhersagte. Noch waren jedoch alle überzeugt, dass niemals so viel Wind wirklich „ankommen“ sollte.






