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Bericht vom 1. HC-Cup Kulkwitzer See 2025

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Bericht HC Cup Kulkwitzer See vom 10./11.05.2025
Nun doch tatsächlich der dritte Bericht in Folge von Familie Gronewold aus Achim. Meine Kinder hatten schon geunkt, dass der 3. Platz ja wohl für mich drin sein müsste. Und so kam es dann auch: Auf der letzten German Open hatten wir beschlossen, eine Regatta im Bereich Leipzig ins Programm zu nehmen, um in der Mitte Deutschlands für viele gut zu erreichende Wettfahrten zu starten.
Das für Seggerlinge neue Revier "Kulkwitzer See" im Randbezirk von Leipzig beim Seglerverein Leipzig hatte Wolfram aufgetan, der dort über die Open Bic (= Open Skiff) Beziehungen hatte. Leider gab es nur 7 Meldungen dafür und Walter musste aus Termingründen auch noch absagen. Immerhin blieben 6 Starter, sodass eine Ranglistenwertung zustande kam. Am Start waren Bernd, Guido, Frank, Wolfgang, Dirk und Lokalmatador Matthias.
Am Freitag abend waren alle angereist und zur gemeinsamen Einstimmung auf die Regatta wurde der nahegelegene Grieche aufgesucht. Ja, auch dort gibt es einen Griechen, der bei Seggerlingseglern bekanntermaßen nicht nur wegen des angebotenen Ouzo immer gut ankommt.
Nach guter Stärkung und ein wenig taktischem Geplänkel (Wolfgang: "Heute sind wir noch Freunde...") wurde wieder zurück im Seglerverein Leipzig die große Feuerschale vom Platzwart und Unikum Eckart angezündet und noch einige Zeit am wärmenden Feuer verbracht. Hier wurden Geschichten erzählt und versucht, dem sächsischen Dialekt von Eckart zu folgen.
Aufgrund der Hochdruckwetterlage gestaltete sich das Wetter tagsüber mit schönstem Sonnenschein und eher schwachem Wind von 6-8 Knoten. In der Nacht kühlte es dann sehr stark ab, sodass die am Platz Gebliebenen eine Decke mehr für die Nacht brauchten.
Anke und ich hatten eine Pension in der Nähe gebucht, aber das ist eine andere Geschichte, die am nächsten Lagerfeuer erzählt wird.
Am Sonnabend startete dann ab 11.00 Uhr das Regattageschehen. Den ersten Start machten die Open Skiffs, dann die Optis, dann Seggerlinge mit eigenem Start und als letztes Jollen-Yardstick mit 420ern und einer Contender-Seglerin.
Es wurde ein Dreieck gesegelt mit Zieleinlauf nach der ersten Tangente, wodurch relativ kurze Wettfahrten entstanden. Wir konnten den Wettfahrtleiter nach 2 Wettfahrten (von 5 ausgeschriebenen) dann überzeugen, noch eine dritte zu segeln. Die anderen Klassen hatte er nach 2 Wettfahrten in der Hoffnung auf stabilere Windverhältnisse am Sonntag bereits wieder hereingeschickt. Wir absolvierten also 3 Läufe, bei denen Guido wie erwartet dominierte. Auf den folgenden Plätzen wurde hart aber fair gesegelt, sodass wir bei Ende der Wettfahrten bereits am Mittag alle noch dicht beisammen lagen. Die gelegentlichen Winddreher und Interims-Flauten sorgten immer wieder für Überraschungen. Mein bis dahin 3. Platz ließ aber schon Vorahnungen aufkommen...
Wieder an Land wurden wir von Doris mit Kaffee und Kuchen empfangen, wofür sich alle nochmal herzlich bedanken.
Die Situation vor Ort an diesem schon in den 60er Jahren gefluteten Tagebausee war für uns Seggerlingsegler sehr gut. Die Boote konnten unten am See auf einer kleinen Wiese stehen und das Slippen über den kurzen Sandstrand verlief ohne Schwierigkeiten. Aufgrund des ehemaligen Tagebaus ist das gesamte Vereinsgelände zum Ufer hin relativ steil abfallend; durch Terassierungen war aber doch Platz für Wohnmobile und Zelte. Es gab Möglichkeiten zum Zusammensitzen im Freien und im kleinen Vereinsheim.
Am Nachmittag entschieden wir uns, ein Nachbarrevier auszukundschaften: den Geiseltalsee beim Ort Braunsbedra. Dieser alte Braunkohletagebau wurde zwischen 2003 und 2011 geflutet und ist einer der größten Tagebauseen in diesem Gebiet. Die große Wasserfläche wäre wohl gut zum Segeln geeignet, aber die Anlagen am See sind größtenteils kommerzieller Art (Marina, Strandbar etc.), sodass es für unsere Zwecke nicht so gut geeignet erscheint.
Nach Rückkehr zum Seglerverein Leipzig haben wir am Samstagabend dann Würstchen gegrillt. Die Landcrew (Anke und Doris - Danke!) hatte eingekauft und vorbereitet. Wir konnten netterweise den Grill und Kohle vom Verein nutzen. Nach Sättigung ging es dann nochmal an die im Windschutz gelegene Feuerschale, um den Tag ausklingen zu lassen.
Pünktlich zum Start am Sonntag um 10.30 Uhr setzte der Wind mit ähnlicher Stärke wie am Vortag ein, vielleicht mit etwas weniger Drehern und Mini-Flauten. Da wir am Vortag schon 3 Wettfahrten gesegelt waren, verblieben uns noch 2, die wir auf eine längere Strecke ausdehnen konnten. Diesmal wurde ein up-and-down-Kurs ausgelegt, auf dem 3 Kreuzen gesegelt wurden. Guido fuhr ungefährdet 2x die 1 ein. Wolfgang, Frank und ich wechselten munter die Plätze, aber am Ende stand für Wolfgang 2x der 2. Platz, für mich 2x der 3. Platz und für Frank 2x der 4. Platz fest. Auch die anderen beiden hielten sich am Sonntag an die 2er-Regel: Bernd 2x 5.Platz, Matthias 2x 6. Platz. Damit war klar, wer diesen Bericht schreiben musste; Endergebnisse siehe unten.
Wegen des guten Wetters konnte schon auf den Trocko verzichtet werden und das Segeln bei Sonne und meist gutem Wind brachte viel Spaß.
Alle Teilnehmer waren sich einig, dass einer Wiederholung im nächsten Jahr nichts entgegensteht. Der Platz des Leipziger Segelvereins und der Kulkwitzer See könnten aber noch einige Seggerlinge mehr vertragen.
Dirk GER 468

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