
Wie schon viele Jahre zuvor fand dieses Jahr erneut der Knochenwärmer der Seggerlinge im Feriendorf Müritzufer am Bolter Kanal an der Müritz statt. Eine erste Besonderheit:
Da der erste Mai in diesem Jahr auf einen Donnerstag fiel, wurde beschlossen das Wochenende nach diesem Tag mit an den Feiertag anzuschließen und so ein verlängertes Wochenende zu schaffen.
Als erstes trafen Jan und Ina am Dienstag am Müritzufer ein und starteten direkt das erste kontroverse Thema in der WhatsApp Gruppe mit einem Bild was zwei Boote zeigte.
Frank erkannte die Gefahr sofort und verzögerte seine Anfahrt auf weiteres um Ausnahmsweise auf seine Leidenschaft des Berichtsschreibens zu verzichten.
Allerdings kündigte Thomas an, sich für dieses Jahr schon etwas neues Ausgedacht zu haben, um einen Willigen zum Bericht schreiben zu ermitteln und somit trafen Susi und Volker als Drittes ein.
Am Mittwoch folgten dann nach und nach alle weiteren Boote, sodass am Abend 20 Seggerlinge, teils noch verpackt auf ihren Trailern am Strand standen. Auch das ein oder andere Seeungeheuer war dort anzutreffen:
Der Donnerstag und Freitag folgten und es gab leider quasi kein Wind dafür zum Glück viel Sonne. Die einen versuchten es trotzdem mit dem Segeln,
Wir versuchten uns mit Hilfe des Schlauchis und anderem Equipment von Nele und Lennart am Wakeboarden.
Der Freitagabend wurde klassisch mit unserem Klassenabend beendet. Für das Buffet hatte wieder jeder etwas bei gesteuert:
Ein großer Dank geht hierbei wieder an die Familie Lauchs, für die Organisation des Abends und besonders an Thomas Vater der die Puten, wie schon im vorherigen Jahr, lieferte.
Nach diesem Festmahl gab es dann noch eine kleine Tombola, um die Person zu ermitteln, die den dies jährigen Bericht zu schreiben habe. Thomas hatte sämtliche Segelnummern auf kleine Zettel geschrieben und Susi als Glücksfee meine Segelnummer die 444. Aus meiner Sicht war sofort eine Erleichterung auf allen Gesichtern zu erkennen und der ein oder anderen Spruch war natürlich auch zu hören.
Somit ging der zweite Bericht dieses Jahres erneut an einen Gronewold.
(Spoiler: Zum Zeitpunkt, wo ich dies hier Schreibe, stehen die Chance sehr gut das es demnächst einen weiteren Bericht aus Achim von einem Gronewold geben wird)
Nach diesem Festmahl ließen wir den Abend im wahrsten Sinne des Wortes ausklingen. Grit und Matthias packten ihre Gitarren aus und stimmten das ein oder andere Liedchen an. Natürlich sollte auch der ein oder andere Sambuca auch nicht fehlen.
Am Samstag gab es dann noch ein leichtes Lüftchen, sodass sich der ein oder andere noch wieder aufs Wasser traute.
Ben und ich bevorzugten an diesem Tag unsere Stühle in der Sonne vor unserem Haus und fühlten uns später wie die Pute am Vorabend ordentlich gegrillt. Am späten Nachmittag begannen dann die meisten mit dem zusammenpacken und gurten der Boote, um eine Zeitnahe Abreise am nächsten Tag zu ermöglichen.
Am Sonntag stand dann schon wieder die für manche kurze Rückfahrt nach Waren oder etwas längere Rückfahrt nach Frankfurt an. Aufgrund zahlreicher Staus auf unser
Strecke zurück nach Bremen, entschlossen wir uns für eine alternative Strecke über Land bis nach Lüneburg, dort ging es dann gewohnt über die Autobahn zurück.
Viele Grüße an alle,
Erik GER 444