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Bericht vom Seggerling-Pokal Malente 2026

seggerling pokal malente 2026In diesem Jahr starteten mit uns zehn 420, es sollten wilde Wettfahrten werden. Am Freitag Abend das obligatorische Essen beim Griechen, alle Teilnehmer und mancher schmückender Anhang waren gekommen. Die Vorhersagen waren von Schauerwetter und starkem Wind geprägt, sodass eine kräftige Mahlzeit mit entsprechenden Getränken angemessen erschien. Wir durften unseren Klappi, wie im Herbst auch schon, in der Bootshalle aufstellen. Das ersparte uns mühsames trockenlegen. Beim Frühstück auf der Terrasse waren wir guten Mutes, angesichts der folgenden Schauer und Böen, waren wir uns aber schnell einig. Bei der gemeinsamen Besprechung mit den 420 er Trainern sagten wir unsere Teilnahme am Samstag ab, die 420er wollten es probieren. Wir verbrachten den Tag mit kleinen Wanderungen, Wikingerschach, Kaffee und Kuchen und dem Zuschauen bei der Regatta der 420er. Abends gabs Grillwürstchen und Salate, anschließend durften wir das Clubhaus für einen geselligen Abend nutzen. Am Sonntag hatte Günter die Startzeit auf 10:00 Uhr vorverlegt, entsprechend waren alle früh hoch und bereiteten sich vor. Ab 09:00 Uhr wurde abgelegt um sich auf die Bedingungen einzustellen. Wir segelten vier kurze Wettfahrten in jeweils ca. 30 Minuten, die 420er beließen es bei drei Wettfahrten, mit der gestrigen waren es dann auch vier. Es ging gut zur Sache, mit Windstärken 4 bis 6+ und Schauern waren alle ordentlich gefordert. Neben der Stärke waren die böigen und drehenden Winde eine Herausforderung auf allen Kursen. Guido und Ben führten das Feld an, da gab es kein rankommen. Einige Kenterungen, bei mir eine Wende mit vertüddelter Schot und ordentlich Wasser im Boot, Böen von Lee und Luv ließen uns ordentlich Arbeiten. Auch Guido, der einen Schaden an der Schot hatte, musste deswegen die erste Wettfahrt aufgeben. Mein Kompliment an Nele und Lenart die als Leichtgewichte besonders mit den Bedingungen zu kämpfen hatten. Erik, Frank und Mathias kamen besser zurecht, wobei es Erik und Mathias auch erwischte und sie ein Bad nahmen. Der dritte Platz wurde zwischen Dirk und mir ausgesegelt, wobei wir beide bis zum Schluss glaubten, dass Dirk Dritter geworden wäre. So wurde Guido Erster, Ben, mit nur einem Punkt Rückstand auf Guido, Zweiter. Dirk und ich punktgleich. Am Ende waren wir alle stolz, heil und gesund wieder an Land zu sein. Vielen Dank an alle Helfer an Land für die Versorgung und auf dem Wasser für die Begleitung. Es war auf dem Wasser nicht schön, denn auch als Begleiter auf dem Wasser ist man ja dem Wetter ausgeliefert. Deshalb unser besonderer Dank, auch an Günter für die Wettfahrtleitung! Insgesamt wieder eine schöne Veranstaltung die wir gerne wieder besuchen.

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