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Bericht zur (Nicht-) Regatta in Haltern 2025

kehraus haltern 2025

Liebe Leute, jetzt ist es schon soweit, dass man schreiben muss, obwohl man gar nicht Regatta gesegelt ist und nur ein paar Fotos gemacht hat...

Doch der Reihe nach:
Der Segel-Club Stevertalsperre in Haltern am See hatte uns bei seiner "Kehraus-Regatta" der OK-Jollen durch Vermittlung von Marc Werner mit aufgenommen. Der relativ späte Termin im Jahr passte sehr gut in unseren Regattakalender, da er noch nicht mit anderen Regatten belegt war.
In Erwartung solider herbstlicher Winde hatten 8 Seggerlinge gemeldet, tatsächlich waren am Ende 6 vor Ort, sodass eine Ranglistenregatta hätte gesegelt werden können. Wir wollten gerne dieses vielversprechende Revier einmal testen, um möglicherweise auch in Zukunft dort segeln zu können.

Leider machte uns der Wind einen Strich durch die Rechnung; an beiden Wettfahrttagen kam die Windstärke nicht über 5 kn hinaus. Die Wettfahrtleitung gab sich alle Mühe und wartete geduldig an beiden Tagen am Startponton auf ausreichenden Wind, aber es sollte nicht sein.
(Originalfunkspruch von dort: " Hier kommt gerade eine 4-Knoten-Bö vorbei.")

Am Sonnabend entschieden sich 4 Seggerling-Segler dann doch, die Boote klarzumachen und sich zumindest die mögliche Regattabahn mal anzusehen, da diese vom Verein durch eine Insel getrennt und von dort nicht  inzusehen war. Peter, Marc, Christian und ich schlüpften dann unter Ausnutzung jedes kleinen Windhauchs an der Insel vorbei auf den östlichen Teil des Sees und drehten dort in paar Runden, bis die Wettfahrtleitung sich entschloss, an diesem Tag keine Wettfahrt mehr zu starten.
Die vorhandene Seefläche lässt aber erwarten, dass bei etwas besseren Bedingungen gute Wettfahrten dort stattfinden könnten. Christian ist ein Seggerling-Segler von einen ansässigen Club, der gleichmal seine Ortskenntnisse 
ausspielte und die Insel am Bagger vorbei auf der Rückfahrt südlich umrundete. Der Halterner Stausee wird als Trinkwasserspeicher und zum Sandabbau genutzt, was einige Besonderheiten mit sich bringt, die aber mögliche Regatten nicht entscheidend beeinträchtigen. Es sind auf dem See keine Motoren zugelassen (Ausnahme: Ausflugsschiff "Möwe" - E-Motor und die DLRG - Verbrenner). Der Bagger mit Spülrohr zum Land im südlichen Teil stört auch nicht weiter, wenn er dort weiter auf Tiefe baggert. Um die Segler weiter bei Laune zu halten, hatte der SCST ein hervorragendes kulinarisches Programm am modernen Clubhaus organisiert. Sonnabend und Sonntag wurde gegrillt und auch Kuchen wurde serviert, alles reichlich und Getränke frei.
So wurde abends noch gemütlich beisammen gesessen und Segelgeschichten ausgetauscht, wo besonders Marc E. mit Geschichten aus der Jugend bei 470er Regatten am Halterner See glänzte (Stichworte: Lederjacke, Ramming, Vorschoterin, weitere Details werden hier nicht berichtet).
Der Verein hatte einen Teil eines öffentlichen Parkplatzes ca. 200 m vom See entfernt für Regattateilnehmer gesperrt, dies wurde von etlichen Wohnmobilisten der OK-Jollensegler auch genutzt. Wir übernachteten in Pensionen/Hotels in der Nähe.
Am Sonntag besuchten uns noch die 3 verhinderten Starter Gunda, Rainer und Claus. Wir vertilgten die Speisen des 2. Grillens und konnten ab 11.00 Uhr in Ruhe einpacken, da keine Aussicht mehr auf Wind bestand.
Für die nächste Kehraus-Regatta im Jahr 2026 (voraussichtlich am 10./11. Oktober) haben wir schon unser Interesse beim SCST angemeldet und hoffen dann, mit mindestens 10 Booten zu starten zu können.

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