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Nachlese zur German Open 2024 am Rottachsee

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Seggerling – ein Bazillus oder wie man nach dem Bretagne- Urlaub am Rottachsee landet?!

Ein kurzer Abriss. Unseren Konstrukteur und Namensgeber Jüs Segger lernte ich 1990 in Berlin kennen. Er arbeite als Geschäftsführer einer Baufirma, ich als Handelsvertreter warb um seine Gunst. Jüs in seiner direkten hanseatischen Art, kaufen tue ich nichts, aber wir können uns über Segeln unterhalten. So kam ich dann zur Seggerling, guter Verkäufer, der Jüs ;-)
Ja, so war die Leidenschaft entfacht, die über eine lange Zeit hielt. Bis der Nachwuchs mit dem Opti in mein schönes Boot fuhr und die Kinder die ganze väterliche Aufmerksamkeit für die Ausübung ihres Hobbys Segeln benötigten. Schweren Herzens wurde die zum dem Zeitpunkt aktuelle Seggerling GER 262 verkauft. War es 2015, ich glaube?
Den Job des Segelwarts hatte ich auch schon in zuverlässige Hände abgegeben, an unseren Thomas. Thema durch. Da hatte ich die Rechnung ohne Thomas gemacht!
Wolfram, ich habe in Templin so eine Vereinsregatta um das Blaue Band, wenn du mal segeln willst, das Boot von Markus kannst du nutzen. Diese Worte klingen mir noch im Ohr, er sprach sie nicht nur einmal aus. Thomas war da sehr beharrlich.
Im Sommer 2022 war Zeit und Lust vorhanden. Einmal segeln kann man ja. Denkste, die Lust und der Wille waren entfacht. Im Oktober durfte ich meine alte 140 zurück erlangen.
2023 kam ich immerhin dreimal aufs Wasser damit.
Frühjahr 2024 war es soweit, Boot langsam Regatta tauglich. Mein Arbeitgeber war gnädig, Knochenwärmer, Pfingstregatta in Röbel, Malente und Templin passten in die freien Wochenenden.
Dann sah es etwas düster aus. Ja, Urlaub bis Ende August okay, aber dann wird unsere neue Sportschule in Warnemünde fertig sein. Worauf wir uns alle freuten und die erst einmal auch unsere volle Aufmerksamkeit benötigte.
Also mit einem lachenden und einem tränenden Auge Familienurlaub in der Bretagne geplant.
Doch im August öffnete sich das Zeitfenster durch Bauverzögerung. Guter Chef, wenn du zur GO willst, mach es, kannst noch Urlaub nehmen.
Insgeheim vorher gehofft und dank Walters Vorschlag auch angemeldet.
In Templin, wo Walter der am weitesten Angereiste war, ich jedoch für die weiteste Anreise erwähnt wurde, meinte Walter, melde dich schon mal an, sollte es bei dir nicht klappen, Schwamm drüber.
Ja, nun war das Zeitfenster offen. Ein Großteil der Seggerlings war zu Kultur und Training schon angereist. Unser Urlaub ging am Mittwoch zu Ende, Heimfahrt aus der Bretagne. Freitag Beginn der GO.
Ich kündigte mein Kommen bei Peter an. Er meinte noch, überlege dir das, Wind ist zur Zeit sehr mau. Meine Intension, Freunde wieder sehen, neue Leute kennen lernen und die zu erwartende bayrische Gastfreundschaft. Wenn segeln dann auch noch geht, um so schöner!
Auf gehts gegen 10 Uhr, Klara, unsere Große, im Juni frisch die Fahrerlaubnis bestanden, unterstützte fleißig bei der Heimfahrt nach Rostock. Donnerstag gegen 5 Uhr waren wir zuhause. Auto ausgeräumt, alles für die Weiterfahrt vorbereitet. Familie hat fleißig mitgeholfen. Dann 3 Stunden geschlafen und los ging es für mich ins Abenteuer German Open auf dem Rottachsee.
Die Fahrt verlief außergewöhnlich gut, mit entsprechenden Pausen. Bei einbrechender Dunkelheit erreichte ich die Segel- und Surfgemeinschaft am Rottachsee.
Gleich ein herzlicher Empfang, etwas leckeres zu Essen und Smalltalk.
Am nächsten Morgen wurde ich zeitig wach, baute schnell mein Boot auf.
Die angenehme Überraschung, ein wunderschönes Revier, dieser Rottachsee.
Dazu eine positive Windvorschau und ein zünftiges bayrisches Frühstück.
Und es sollte noch mehr leckeres Essen geben. Selbst gebackener Kuchen, Spätzle, Nockeln, Burger, ich bekomme es nicht
mehr alles zusammen.
So ging es dann weiter, eine sehr gute Organisation, Verpflegung, Durchführung der German Open mit einem gehörigen Wohlfühlfaktor.
In deren Mittelpunkt stand Walter mit einem sehr engagierten Team an Helfenden. Das Wetter spielte glücklicher Weise mit. Walter nahm auch persönlich an der Regatta teil, was um so höher zu bewerten ist. Kümmerte sich auch noch um die Auswertung. Hut ab!
So erlebte ich/ wir eine sehr schöne German Open mit einem wesentlich besseren, als von mir je erwarteten Ergebnis. Dem 5. Platz auf der German Open.
Eins war mir wichtig, wenn die weiteste Anreise, dann möchte ich sie auch verdient haben ;-))
Was ich noch nicht erwähnte, nur vom Erzählten mitbekommen habe, das sehr gute Trainingslager unter Jörns Leitung und die besondere, einzigartige Besichtigung Neuschwansteins. Schade, dass ich nicht dabei sein konnte.
Vielen Dank an das Team der SSGR und Alle die mitgeholfen haben!!!
WOLFRAM

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