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Regattaberichte
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- Walter GER 461
Auf Einladung des Yacht Club Zell am See, machte ich mich am Freitag, den 04.07.2025 auf den Weg nach Zell am See zur Einhand-Regatta der Seggerlinge und Yardstick.
Um 20:00 Uhr traf ich bei YCZ ein und wurde bereits von Wolfgang Reisinger erwartet.
Nach einem gemütlichen Bier und Gesprächen über den Wind am See, ging es dann doch früh in den Bulli zum Schlafen.
Am nächsten Morgen (ausgeschlafen) wurde der Seggerling aufgebaut und natürlich auch weitere 7 Seggerlinge und 7 weitere Boote für die Yardstickwertung.
Nach der Steuermannsbesprechung um 10:30 Uhr gab es Weißwürste zur Stärkung, die auch notwendig waren, da am Samstag 5 Wettfahrten angesetzt wurden, um am Sonntag möglichst keine Wettfahrten mehr starten zu müssen, da schlechtes Wetter angesagt war.
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- Wolfram GER 141
Segeln auf dem „Templiner Meer“ – die Summersail 2025
Der Segler Club Templin schafft es immer wieder die Veranstaltung mit Überraschungen und der bewährten Templiner Gastfreundschaft interessant zu gestalten.
Ob Wind ist oder nicht.
Es war Wind! Angenehm segelbarer Wind, anspruchsvoll zu händeln, mit den dem Revier eigen auftretenden Windpendeln.
Wie bereits angemerkt, der qualitative Ruf der Veranstaltung eilt ihr voraus, so dass 20 Seggerlings ihm folgten.
Der Club enterte wieder die angrenzende Badeanstalt, sorgte für ausreichend Platz und angenehme Atmosphäre für alle Teilnehmenden.
Zur Begrüßung ging es abends zum „vereinseigenen“ ;-)) Griechen.
Die bereits Anwesenden, sind bei reichlich kulinarischer Stärkung, auch immer gleich im Bilde, wer die Anreise noch erfolgreich absolviert hat, dank des Blicks aus dem Restaurant.
Am Sonnabend führte das erwartete Wetterfenster zu recht pünktlichem 1. Start.
Der Wettfahrtleiter Eddie meinte bei der Steuerleutebesprechung, wir ziehen durch, wenn das Wetter und die Kondition der Segelnden es zulassen. Für Sonntag war die Regattawetterlage nicht ganz so famos.
Wie interessant die Rennen waren, belegt die Ergebnisliste. 4 Seggerlings ersegelten 1. Plätze, im Podiumsbereich tummelten sich 8 Boote.
Wir schafften tatsächlich 6 Wettfahrten am Sonnabend. Was irgendwie auch sehr erfüllend war. Es machte einfach Spaß.
Und Chapeau, die junge Generation ist da und erfolgreich!
Enno segelte eine super Serie! Auch wenn Vater Guido sich tapfer wehrte.
Ein Generationswechsel? Langsam wird es Zeit. Ich darf es sagen, solange wie ich auf der Seggerling sitze (seit den 90er Jahren).
Es bringt frischen Wind in die Klasse. Die Entwicklung stimmt insgesamt froh. Nele, Dietke, Markus, Ben (ich zähl dich mal noch dazu ;-)), Fabian, Siri fallen mir da spontan ein.
In Rückblick auf das Jahr 2024, zeigt sich, in Templin geht was, wenn der Windgott entsprechend bei Laune gehalten wird. Segeln vom Feinsten!
An Land zurück gab es lecker Kaffee, Kuchen vom Bäcker Kolberg und selbstgebacken Kuchen, ein zuverlässiger Garant in Bezug auf die Veranstaltung.
Für den Abend wurde wieder eine Überraschung in Aussicht gestellt.
Klaus kredenzte ein selbst erlegtes Wildschwein, auf dem Spieß zubereitet.
Dazu Gemüse a la Grit, gegrillt von Matthe und Brot von Bäckerei Kolberg, in seinem mobilen Backofen frisch gebacken sowie reichlich Getränke vom Club.
Im Gegenzug unterstützten wir die geplante Teilnahme der Cadet- Teams bei der WM in Tschechien.
Es wurde ein rundum gelungener Abend, der mit dem Willen einher ging, wir müssen am Sonntag unbedingt noch einmal segeln.
Am Sonntag, nach frischen Brötchen aus dem mobilen Backofen von… . Ihr wisst schon, Kolberg;-) und frischem Kaffee von den fleißigen Helferinnen des Vereins, ging es tatsächlich wieder aufs Wasser.
Eine Langstrecke stand an. Guido trug den Wunsch vieler, denke ich, an Eddie heran. Eddie war begeistert, ein Wettfahrtleiter mit Initiative und Mut!
So segelten wir am Vormittag eine inoffizielle WF vom Verein bis in die letzte östlichste Ecke und wieder zurück.
Eine sehr interessante Idee, die man viel mehr einbauen sollte.
Es war für alle ein Gaudi.
Auf der Preisverteilung wurden tolle Pokale und reichlich Sachpreise überreicht.
Die Ideen und Ausführung sind sehenswert. Auch Preise für die beste Seggerlingsteuerfrau, den Seggerling der Mitte.
Klasse, auch ein Lob an die Bastler!
So fand das Wochenende bei leckerer Wildgulaschsuppe und frischem Brot einen schönen Ausklang.
Ohne die vielen Helferinnen und Helfer bei der Veranstaltung wäre das schöne Wochenende nicht möglich.
Vielen Dank an die Templiner Shorecrew (Ein landbasiertes Team, das im Hintergrund dafür sorgt, dass der Segler unterwegs keine Sorgen hat.), an das Wettfahrteam, die Sponsoren, Alle die daran mitwirkten!
Ach übrigens, die weiteste Anreise meines Erachtens, hatten Walter und Martin?! Teilt ihr euch den Titel beide? ;-))
…und ganz wichtig, unser Sportwart Thomas beging am Sonntag seinen Geburtstag. Da wünschten wir alles Gute, Gesundheit, usw. und natürlich wieder einen Summersail 2026!
Bildquellen: meine und teilweise geklaut, ich bitte um Entschuldigung. Ich finde, Bilder sind das Salz im Bericht der Seggerling;-))
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- Wolfram GER 141
Seggerling – ein Bazillus oder wie man nach dem Bretagne- Urlaub am Rottachsee landet?!
Ein kurzer Abriss. Unseren Konstrukteur und Namensgeber Jüs Segger lernte ich 1990 in Berlin kennen. Er arbeite als Geschäftsführer einer Baufirma, ich als Handelsvertreter warb um seine Gunst. Jüs in seiner direkten hanseatischen Art, kaufen tue ich nichts, aber wir können uns über Segeln unterhalten. So kam ich dann zur Seggerling, guter Verkäufer, der Jüs ;-)
Ja, so war die Leidenschaft entfacht, die über eine lange Zeit hielt. Bis der Nachwuchs mit dem Opti in mein schönes Boot fuhr und die Kinder die ganze väterliche Aufmerksamkeit für die Ausübung ihres Hobbys Segeln benötigten. Schweren Herzens wurde die zum dem Zeitpunkt aktuelle Seggerling GER 262 verkauft. War es 2015, ich glaube?
Den Job des Segelwarts hatte ich auch schon in zuverlässige Hände abgegeben, an unseren Thomas. Thema durch. Da hatte ich die Rechnung ohne Thomas gemacht!
Wolfram, ich habe in Templin so eine Vereinsregatta um das Blaue Band, wenn du mal segeln willst, das Boot von Markus kannst du nutzen. Diese Worte klingen mir noch im Ohr, er sprach sie nicht nur einmal aus. Thomas war da sehr beharrlich.
Im Sommer 2022 war Zeit und Lust vorhanden. Einmal segeln kann man ja. Denkste, die Lust und der Wille waren entfacht. Im Oktober durfte ich meine alte 140 zurück erlangen.
2023 kam ich immerhin dreimal aufs Wasser damit.
Frühjahr 2024 war es soweit, Boot langsam Regatta tauglich. Mein Arbeitgeber war gnädig, Knochenwärmer, Pfingstregatta in Röbel, Malente und Templin passten in die freien Wochenenden.
Dann sah es etwas düster aus. Ja, Urlaub bis Ende August okay, aber dann wird unsere neue Sportschule in Warnemünde fertig sein. Worauf wir uns alle freuten und die erst einmal auch unsere volle Aufmerksamkeit benötigte.
Also mit einem lachenden und einem tränenden Auge Familienurlaub in der Bretagne geplant.
Doch im August öffnete sich das Zeitfenster durch Bauverzögerung. Guter Chef, wenn du zur GO willst, mach es, kannst noch Urlaub nehmen.
Insgeheim vorher gehofft und dank Walters Vorschlag auch angemeldet.
In Templin, wo Walter der am weitesten Angereiste war, ich jedoch für die weiteste Anreise erwähnt wurde, meinte Walter, melde dich schon mal an, sollte es bei dir nicht klappen, Schwamm drüber.
Ja, nun war das Zeitfenster offen. Ein Großteil der Seggerlings war zu Kultur und Training schon angereist. Unser Urlaub ging am Mittwoch zu Ende, Heimfahrt aus der Bretagne. Freitag Beginn der GO.
Ich kündigte mein Kommen bei Peter an. Er meinte noch, überlege dir das, Wind ist zur Zeit sehr mau. Meine Intension, Freunde wieder sehen, neue Leute kennen lernen und die zu erwartende bayrische Gastfreundschaft. Wenn segeln dann auch noch geht, um so schöner!
Auf gehts gegen 10 Uhr, Klara, unsere Große, im Juni frisch die Fahrerlaubnis bestanden, unterstützte fleißig bei der Heimfahrt nach Rostock. Donnerstag gegen 5 Uhr waren wir zuhause. Auto ausgeräumt, alles für die Weiterfahrt vorbereitet. Familie hat fleißig mitgeholfen. Dann 3 Stunden geschlafen und los ging es für mich ins Abenteuer German Open auf dem Rottachsee.
Die Fahrt verlief außergewöhnlich gut, mit entsprechenden Pausen. Bei einbrechender Dunkelheit erreichte ich die Segel- und Surfgemeinschaft am Rottachsee.
Gleich ein herzlicher Empfang, etwas leckeres zu Essen und Smalltalk.
Am nächsten Morgen wurde ich zeitig wach, baute schnell mein Boot auf.
Die angenehme Überraschung, ein wunderschönes Revier, dieser Rottachsee.
Dazu eine positive Windvorschau und ein zünftiges bayrisches Frühstück.
Und es sollte noch mehr leckeres Essen geben. Selbst gebackener Kuchen, Spätzle, Nockeln, Burger, ich bekomme es nicht
mehr alles zusammen.
So ging es dann weiter, eine sehr gute Organisation, Verpflegung, Durchführung der German Open mit einem gehörigen Wohlfühlfaktor.
In deren Mittelpunkt stand Walter mit einem sehr engagierten Team an Helfenden. Das Wetter spielte glücklicher Weise mit. Walter nahm auch persönlich an der Regatta teil, was um so höher zu bewerten ist. Kümmerte sich auch noch um die Auswertung. Hut ab!
So erlebte ich/ wir eine sehr schöne German Open mit einem wesentlich besseren, als von mir je erwarteten Ergebnis. Dem 5. Platz auf der German Open.
Eins war mir wichtig, wenn die weiteste Anreise, dann möchte ich sie auch verdient haben ;-))
Was ich noch nicht erwähnte, nur vom Erzählten mitbekommen habe, das sehr gute Trainingslager unter Jörns Leitung und die besondere, einzigartige Besichtigung Neuschwansteins. Schade, dass ich nicht dabei sein konnte.
Vielen Dank an das Team der SSGR und Alle die mitgeholfen haben!!!
WOLFRAM
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- Peter GER 300
Geplant war an diesem Wochenende ( 14.und 15. Juni) der Seggerling-Pokal in Malente. Gemeldet
hatten 11 Boote, eine mäßige Beteiligung für Malle, selbst in Corona-Zeiten waren es mehr Boote!
Fast schon traditionell ist das Treffen beim Griechen am Anreisetag. Alle waren da und es wurde eine
gesellige Runde bei gutem Essen.
Einige übernachteten auf dem Vereinsgelände, einige in Pensionen oder im Hotel, morgens wurde
am Vereinshaus gemeinsam gefrühstückt, Dietke genoss das Knaben- Rührei nach mühevollem
Brötchenholen. Es wehte ein strammer, sehr böiger Südost, sodass der um 13 Uhr vorgesehene Start
erstmal verschoben wurde. Am Nachmittag ging es dann los, Günter hatte die Bahn,
zuschauerfreundlich gleich in der Nähe, mit Start und Ziel nördlich vom Vereinsgelände ausgelegt.
Wir segelten am Samstag drei Rennen mit drehendem und böigem Wind. Die Windstärke und die
Böen hatten in der Stärke nachgelassen, es war dennoch trickreich zu segeln. Dadurch landeten auf
den vorderen Plätzen immer unterschiedliche Segler. Guido dominierte in gewohnter Weise, immer
getrieben vom vorderen Drittel, die Rennen. Nele und Dietke versuchten es zunächst zu zweit auf
einem Boot, merkten aber schnell, dass die Bedingungen moderat waren und starteten, dann ab dem
zweiten Rennen, mit ihren eigenen Booten.
Wieder am Verein angekommen gab es Getränke und Leckeres vom Grill. Wir saßen noch lange an
diesem schönen Fleckchen Erde und ließen die Erlebnisse Revue passieren.
Am Sonntagmorgen war zunächst kein Wind, es war ein schöner Morgen am Kellersee. Der langsam
aufkommende Wind wehte aus westlicher Richtung. Der erste Start war für 11 Uhr angesetzt, die
Bahn war im östlichen Bereich des Kellersees ausgelegt. Pünktlich zum Start hatten wir gute 3
Windstärken aus West und konnten zwei schöne Rennen bestreiten. Es war sonnig und warm, mit
kurzer Hose konnte man es gut aushalten. Die Bahn war perfekt ausgelegt und nach jeweils drei
Runden waren wir im Ziel. Wieder wurde das Feld gut durchgemischt, wir konnten auf die
Platzierungen gespannt sein.
Bei der Siegerehrung durften wir das Podest einweihen, anschließend wurde das Gruppenfoto
gemacht.
Unser Dank gilt den Begleitbootfahrern, dem Regattateam auf dem Wasser und an Land. Wir wurden
wie immer gut versorgt und betüddelt. Die Gastfreundschaft wissen wir zu schätzen, vielen Dank
dafür an dem SVMG. Wir kommen gerne wieder.
- Guido
- Wolfram
- Peter
- Nele
- Ben
- Frank
- Dirk
- Sven
- Susanne
- Dietke
- Andreas,
Peter GER 300
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